Worauf muss ich beim Kauf eines Wanderrucksacks achten?

Der richtige Wanderrucksack steigert die Wanderlust, denn wer will schon wunde Stellen und schmerzende Schultern? Bei der großen Auswahl verliert man jedoch schnell den Überblick. Wir haben Kriterien zusammengestellt, auf die Sie beim Wanderrucksack-Kauf achten sollten.

 

Unsere Tipps für Kauf eines Wanderrucksacks

Wanderrucksack-Art

Es gibt verschieden Wanderrucksack-Typen, je nachdem wie lang Sie wandern und auf welche Art. Die Modelle unterscheiden sich wesentlich voneinander, daher sollten Sie sich vor dem Kauf genau überlegen, welche Ansprüche Sie an den Rucksack haben.

Für Tagestouren, aber auch für den Alltag, eignet sich der Tagesrucksack. Er ist sehr leicht und kompakt, bietet dafür aber auch wenig Stauraum. Oft findet man ihn auch unter dem Namen Daypack.

Planen Sie eine mehrtägige Wanderung, empfiehlt sich ein Tourenrucksack. Er ist jedoch darauf ausgelegt, dass Sie die Nacht nicht draußen verbringen. Das heißt, Platz für Zelt, Schlafsack und Co ist nicht gegeben.

Der Trekkingrucksack dagegen bietet Stauraum für Zelt, Schlafsack und Kochutensilien. Er hat ein großes Volumen, weist jedoch trotzdem eine schlanke Form auf, die er auch bei Beladung nicht verliert. Denn dieser Wanderrucksack wird von einem stabilen Gestell gehalten. Außerdem unterscheidet man hier noch zwischen Toploadern, die man von oben befüllt, und Front Acess Modellen, die von vorne befüllt werden.

 

Rückenlänge

Durch die optimale Rückenlänge, werden Ihre Schultern immens entlastet. Daher sollten Sie hier vor allem auf die richtige Passform achten. Vollständig befüllt sollte der Lastkontrollriemen von der Schulter bis zum Ende des Rücksackrückens einen Winkel von 40 bis 50 Grad haben. Hier empfehlen sich Wanderrucksäcke mit einem verstellbaren Rückensystem.

 

Der Hüftgurt

Der Hüftgurt sollte fest am Körper anliegen. Viele Rücksäcke haben zusätzlich eine Polsterung, die das Tragen angenehmer macht. Diese sollte jedoch nur etwa eine Handbreit bis zum Bauchnabel gehen.

 

Das Volumen

Beim Volumen sollten Sie sich daran orientieren, was Sie mit dem Wanderrucksack vorhaben. Für eine eintägige Wanderung empfiehlt sich ein Rucksack mit 20 bis 25 Litern Volumen. Zu zweit sollten es schon 30 Liter sein und mit der ganzen Familie 35.

 

Das Deckelfach

Im Deckelfach lassen sich einfach kleine Gegenstände, wie Geld und Schlüssel verstauen. Es gibt auch Modelle mit einem abnehmbaren Deckelfach, wodurch sich das Volumen variieren lässt.

 

Die Seitenfächer

Hier können Sie Dinge verstauen, die Sie selbst im Gehen einfach erreichen wollen, wie zum Beispiel die Trinkflasche.

 

Der Frontzugriff

Über einen Frontzugriff erreicht man auch von vorne einfach das Hauptfach.

 

Die Befestigungsmöglichkeiten

Bei vielen Wanderrucksäcken kann man an der Vorderseite etwas befestigen, wie zum Beispiel eine Isomatte oder Wanderschuhe. Gerade etwas sperrige Gegenstände oder nasse Kleidung lassen sich dadurch praktisch transportieren.

 

Die Kompressionsriemen

Kompressionsriemen sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Sie verbessern die Lastkontrolle. Außerdem können Sie den Rucksack immer wieder korrigieren, wenn er sich leert.

 

Zubehör

Es gibt noch zahlreiches Zubehör, das sich die verschiedenen Hersteller haben einfallen lassen. Dazu gehören: Trinksysteme, Reflektoren oder eine Wanderstockhalterung.

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